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Die Verwirklichung
der Straßenbahn-Neubaustrecke von der bisherigen Endstation in der Kasseler Holländischen Straße nach
Vellmar-Nord rückt immer näher. Vorentscheidungen dafür fielen am 30. Oktober 2007 im Haupt-
und Finanzauschuß des Stadtparlamentes von Vellmar mit fünf zu zwei Stimmen und im Bau-, Umwelt- und
Sozialausschuß mit sechs zu eins Stimmen. Damit kann man auch bei der abschließenden und entscheidenden
Abstimmung am 05. November 2007 im Vellmarer Stadtparlament mit einer Zustimmung zu dem
"Jahrhundertprojekt" (Bürgermeister Stochla) rechnen.
Die Pläne für die
Neubaustrecke sind baufähig ausgearbeitet. Alle Kritikpunkte der Stadt wurden zur Zufriedenheit gelöst.
Das Baurecht liegt nach dem Abschluß des Planfeststellungsverfahrens vor. Es gibt zwar noch zwei private
Klagen dagegen, die allerdings keine aufschiebende Wirkung haben. Auch die Finanzfrage ist geklärt. Die
Stadt Vellmar zahlt zu dem 35 Millionen teuren Neubauprojekt in den Jahren 2008 bis 2010 einen
Baukostenzuschuß von insgesamt 4 Mio. Euro. Davon hat das Land Hessen bereits 3 Mio. Euro
als zinsloses Darlehen bewilligt. Eine weitere Million Euro ist als Darlehn beim Land Hessen beantragt.
Auf der anderen Seite erwartet die Stadt Vellmar durch den Verkauf von Grundstücken an die KVG Einnahmen
in Höhe von 400.000 Euro.
Wenn am
05. November 2007 im Vellmarer Stadtparlament die Entscheidung für die Straßenbahn gefallen
ist, werden bald darauf die Bagger anrollen. Allerdings nicht in Vellmar. Zunächst wird der längst
überfällige Umbau der Wendeschleife Holländische Straße in Kassel beginnen. Die Bauarbeiten in Vellmar
sollen dann im Frühsommer 2008 starten.
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